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Trinkbrunnenausgabe in der Wandelhalle
In der Wandelhalle des Kurmittelhauses wird täglich Bad Münder Heilwasser zur Trinkkur ausgegeben.
Öffnungszeiten
... der Trinkbrunnen (Sole, Schwefel, Bitterwasser, Eisen) im Kurmittelhaus am Kurpark
- Mai-Oktober: Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr, Sa - So 10.00 - 12.00 Uhr,
- sonn-/feiertags 15.00 - 17.00 Uhr
- Nov - April: Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr, Sa - So 10.00 - 12.00 Uhr
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Die Heilquellen |
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Bitterwasserquelle
(Calcium - Natrium - Sulfat - Chlorid - Wasser)
Trinkkur:
Darreichungsform: unverdünntes Heilwasser
Indikationen:
- Anregung des Appetits
- Funktionelle Störungen des Magens und Dünndarms (Dyspepsie)
- Zur Anregung der Gallen- und Pankreassekretion
- Dyskinesien der Gallenwege einschl. der postoperativen Beschwerden
- Alimentäre Kalziummangelzustände, zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose
- Zur Sicherstellung einer ausreichenden Kalziumzufuhr bei sekundärem Hyperparathyreoidismus sowie bei Hypoparathyreoidismus
- Kochsalz- und Flüssigkeitsdefizite im Alter
- Zur unterstützenden Behandlung allergischer Erkrankungen
- Orthostatische Kreislaufregulationsstörungen
- Chronische und rezidivierende Harnwegsinfekte, insbesondere bei Neigung zu Infektsteinbildung, auch zur Unterstützung einer gleichzeitigen Antibiotekabehandlung
Gegenindikationen:
- Hyperresorptive Hypercalciurie mit Harnsteinbildung
- Akute entzündliche Magen- und Darmerkrankungen,
- Zustände mit Blutungsneigung im Gastrointestinaltrakt
- Magen-Darm-Passagehindernisse höheren Grades
- Primärer Hyperparathyreodismus
- Harnsäure- und Kalzium-Oxalat-Harnsteine
- Herz- und Niereninsuffizienz
- Jodüberempfindlichkeit in Form von Jodallergie und Jodismus
Überdosierung:
Bei Kochsalzempfindlichkeit mit arterieller Hypertonie nur zeitlich
begrenzt und unter engmaschigen Blutdruckkontrollen
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Schwefelbornquelle
(fluorid- und schwefelhaltiges Natrium - Chlorid - Hydrogencarbonat -Sulfat - Wasser)
Trinkkur:
Darreichungsform: unverdünntes Heilwasser zum Trinken
Indikationen:
- Zur Anregung des Appetits
- Funktionelle Störungen des Magens und Dünndarms (Dyspepsie)
- Kochsalz- und Flüssigkeitsdefizite im Alter
- Orthostatische Kreislaufregulationsstörungen
- Alimentärer Fluoridmangel, Kariesprophylaxe
- (Dauergebrauch, strenge Dosierungsvorschriften!)
Gegenindikationen:
- Herz- und Niereninsuffizienz
- Akute entzündliche Magen- und Darmerkrankungen
- Zustände mit Blutungsneigung im Gastrointestinaltrakt
- Magen-Darm-Passagenhindernisse höheren Grades
Überdosierung:
Bei Kochsalzempfindlichkeit mit arterieller Hypertonie nur zeitlich begrenzt und unter engmaschigen Blutdruckkontrollen
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Eisenquelle
(Calcium - Natrium - Sulfat - Chlorid - Wasser)
Trinkkur:
Darreichungsform: unverdünntes Heilwasser
Indikationen:
- Alimentäre Kalziummangelzustände, zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose
- Chronische und rezidivierende Harnwegsinfekte, auch zur Unterstützung einer gleichzeitigen Antibiotikabehandlung
- Zur unterstützenden Behandlung allergischer Erkrankungen
- Zur Sicherstellung einer ausreichenden Kalziumzufuhr bei sekundärem Hyperparathyreoidismus sowie bei Hypoparathyreoidismus
- Zur unterstützenden Behandlung der essentiellen Hypertonie
Gegenindikationen:
- Herz- und Niereninsuffizienz
- Hyperresorptive Hypercalciurie mit Harnsteinbildung
- Primärer Hyperparathyreodismus
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Solequelle
Trinkkur:
Darreichungsform: Mit Eisenquelle verdünnte Solequelle (10 + 1) Heilwasser zum Trinken
Indikationen:
- Zur Anregung des Appetits
- Funktionelle Störungen des Magens und Dünndarms (Dyspepsie)
- Kochsalz und Flüssigkeitsdefizite im Alter
- Orthostatische Kreislaufregulationsstörungen
Gegenindikationen:
- Akute entzündliche Magen- und Darmerkrankungen
- Zustände mit Blutungsneigung im Gastrointestinaltrakt
- Magen-Darm-Passagenhindernisse höheren Grades
- Jodüberempfindlichkeit (Jodallergie, Jodismus)
Überdosierung:
- Bei Kochsalzempfindlichkeit mit arterieller Hypertonie nur zeitlich begrenzt und unter engmaschiger Blutdruckkontrollen
- Da die Jodkonzentration bei trinkfertiger Verdünnung weit unter 1,0 mg / l liegt, besteht bei üblicher Dosierung keine Gefahr für Patienten mit latenten Hyperthyreosen
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